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www.virtueller-wald.de | Archiv | 12.12.2018

2012/13

Das 4D-Waldmanagemnetsystem präsentiert sich auf dem Bundeskongress Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse

Der Virtuelle Wald präsentierte sich auf dem diesjährigen Bundeskongress Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse am 07.11.2012 in Wernigerode. Im Arbeitskreis 2 zum Thema „Datenmanagement und intelligente IT-Lösungen“ waren die Teilnehmer vor allem daran interessiert, die Arbeit in ihren Zusammenschlüssen durch geeignete IT-Lösungen effizienter und vielfach auch transparenter zu gestalten. Während der Diskussion wurde deutlich, dass zurzeit der Grad der IT-Nutzung in den Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen sehr unterschiedlich ist. Vom einfachen Papiereinsatz bis zu hochspezialisierten IT-Anwendungen sind alle Varianten in der Nutzung. Der Vortrag zum Projekt Virtueller Wald, sowie eine anschließende 90 minütige Live- Demonstration aller Anwendungen rund um den Virtuellen Wald faszinierten die Zuhörer und führten zu einer anschließend sehr tiefgreifenden und positiven Diskussion.
Im Nachgang veröffentlichte der Virtuelle Wald in der Verbandszeitschrift des Waldbauernverbandes Nordrhein-Westfalens „Die Waldbauern in NRW“ einen Artikel zum Einsatz des 4D-Waldmanagementsystems im Cluster Wald&Holz.

DieWaldbauernNRW_13-02.pdf [Quelle: Waldbauernverband NRW]

2012

[Quelle: Waldbauernverband NRW]

Weiterentwicklungen auf dem Waldbauerntag NRW vorgestellt

Der Virtuelle Wald präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder auf dem Waldbauerntag des Waldbauernverbandes NRW am 18.09.2012 in Werl. Es wurden die Weiterentwicklungen, insbesondere im Bereich der Forsteinrichtung vorgestellt. Weitere praxisrelevante Anwendungsszenarien, beispielsweise zur Vereinfachung der Holzmobilisierung sind z.B. im Bereich der Forstbetriebsgemeinschaften auf reges Interesse gestoßen.

DieWaldbauernNRW_12-05.pdf [Quelle: Waldbauernverband NRW]

2011

Tag des Waldeigentums

Am 19.10.2011 hatte die Deutsche Stiftung Eigentum gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände und dem Deutschen Bauernverband zum "Tag des Eigentums" mit dem Thema "Waldeigentum" in das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin eingeladen. Der Virtuelle Wald präsentierte sich mit der 3D-Projektion und zwei Stationen speziell dem Waldbesitz und deren Anforderungen. Vor allem die Fragen zu Chancen und Möglichkeiten des Virtuellen Waldes und die Nutzung von Fernerkundungsdaten bei der Verwaltung des Privatwaldes wurden mit den interessierten Besuchern der Tagung diskutiert.

RIF_Tag-des-Waldeigentums_Presseinfo.pdf

Jahrestagung des Deutschen Forstvereins

Vom 21.-25.09.2011 hatte der Deutsche Forstverein gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen zur 65. Jahrestagung nach Aachen eingeladen. An dieser bundesweit größten forstlichen Fachtagung nahmen Vertreter der Forst- und Holz-wirtschaft, Waldbesitzer, Wissenschaftler und Experten aus dem In- und Ausland teil. Die Fachtagung zeichnet sich vor allem durch die Kombination von Vorträgen und Seminaren sowie von praktischen Exkursionen aus. Der Virtuelle Wald präsentierte sich im Foyer des Eurogress Aachen mit der zentralen 3D-Projektionsbox und zwei Stationen zur Demonstration der Anwendung der einzelnen Applikationen. Im Exkursionsprogramm organisierte der Virtuelle Wald eine Halbtagesexkursion, um das innovative Forsteinrichtungswerkzeug praktisch vorzustellen. Die Exkursion wurde gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW organisiert und durchgeführt.

Der Virtuelle Wald präsentiert sich erstmalig auf dem Waldbauerntag NRW

Der Virtuelle Wald folgte der Einladung des Waldbauernverbandes NRW, sich auf deren Jahrestagung in Werl am 14.09.2011 zu präsentieren. Ziel war es vor allem, den direkten Kontakt zu den Waldbesitzern in NRW zu vertiefen. Neben zwei Stationen rundeten ein zentraler Flachbildmonitor und zwei Rollups den Präsentationsstand im Foyer der Stadthalle Werl ab. Während auf dem Monitor der virtuelle Waldspaziergang dargestellt wurde, konnten an den zwei Stationen die einzelnen Applikationen und Werkzeuge detailliert erläutert werden. Neben verschiedenen Kleinprivatwaldbesitzern konnten auch erste Gespräche mit dem Großprivatwald geführt werden.

DieWaldbauernNRW_11-06.pdf [Quelle: Waldbauernverband NRW]

Der Virtuelle Wald auf der LIGNA

Auf der Messe LIGNA, die vom 30.05. bis zum 03.06.2011 in Hannover stattfand, wurden an fünf Stationen unterschiedliche Aspekte des Waldmanagement-systems Virtueller Wald dargestellt. Neben den fünf Stationen stand eine 3D-Projektion samt Steuerkonsole zur Verfügung. Die Station „Waldinformation“ verdeutlichte speziell den Nutzen des Systems als um-fassende Informationsquelle vor Ort. So konnte gezeigt werden wie aktuelle Daten bei der täglichen Arbeit auf der Fläche wie auch bei der direkten Betreuung vor Ort genutzt werden können. Die Station „Waldinventur“ demonstrierte die Software in der praktischen Anwendung. Auf einem Outdoor-Laptop konnte der Einsatz im Gelände verdeutlicht werden. So kann der Forsteinrichter von der Vorbereitungsphase über die Aufnahme von Daten bis hin zu ihrer Dokumentation und Darstellung bei seiner Arbeit vor Ort unterstützt werden. Diese Station wurde in erster Linie von den Praktikern der Verwaltungen aber auch von privaten Forsteinrichtern besucht.
An den Stationen zur „Wald- und Produktionsplanung“ weckten insbesondere die Simulation der Waldentwicklung unter unterschiedlichen Randbedingungen sowie die verschiedenen Abfragemöglichkeiten zu speziellen Szenarien das Interesse unterschiedlicher Fachbesucher. Die georeferenzierte, besitzerscharfe Entnahme konnte praxisnah an der Station „Navigation/Lokalisation“ demonstriert werden. Entsprechend waren hier verschiedene Privatwaldbesitzer mit großem Interesse zugegen.
Auf dem zentralen Projektionsbildschirm konnte auf der einen Seite die Arbeit von Harvestern simuliert und die Harvesterlokalisation demonstriert werden. Darüber hinaus fanden hier virtuelle Rundgänge durch den Wald statt. Der Projektionsbildschirm stellte den zentralen Anziehungspunkt für die Besucher dar, von dem aus sich fach-spezifische Gespräche entwickelten.

Symposium für Angewandte Kartographie

Parallel zur LIGNA wurde der Virtuelle Wald auch im nahegelegenen Königslutter beim Symposium für Angewandte Kartographie präsentiert. Auf einer etwas kleineren Ausstellungsfläche wurde ebenfalls eine Einfach-Projektionsumgebung, eine einzelne Desktop-Arbeitsstation und ein mobiler Rechner aufgebaut. Trotz der kleineren Standgröße konnte dadurch dieselbe Bandbreite an Szenarien wie auf der LIGNA gezeigt werden.

Presseinformation

Zum Auftakt des internationalen Jahres der Wälder 2011 am 21. März 2011:

Virtueller Wald: Mehr Wissen über Wälder hilft der Forstwirtschaft, dem Naturschutz und dem Klima

Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung begrüßt Kampagne der Vereinten Nationen – Bedeutung von Wäldern wird unterschätzt – Forschungsprojekt für neue Wissensbasis


Dortmund, 18. März 2011 – Die Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF) e.V. begrüßt und unterstützt das von den Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Jahr der Wälder“, für das am Montag, 21. März 2011, in Berlin der nationale Startschuss fällt. Mit dem Internationalen Jahr wollen die Vereinten Nationen weltweit auf die hohe Bedeutung der Wälder aufmerksam machen. „Wir können in unserem Forschungsprojekt „Virtueller Wald“ bereits jetzt sehr deutlich zeigen, wie entscheidend mehr Wissen über die komplexen Zusammenhänge im Wald für die Forstwirtschaft für den Natur- und den Klimaschutz ist. Daher begrüßen wir diese Initiative der Vereinten Nationen ausdrücklich“, erklärt RIF-Vorstand Prof. Dr. Jürgen Roßmann zum Auftakt des Jahres. Im Herbst will RIF im Rahmen der Internationalen Kampagne die Öffentlichkeit zu einem „Virtuellen Waldspaziergang“ einladen.

Seit gut fünf Jahren entwickeln die Forscher bei RIF in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Mensch-Maschine-Interaktion der RWTH Aachen Methoden, mit denen Daten aus Luftaufnahmen und Landkarten so zusammengebunden werden, dass „Virtuelle Wälder“ berechnet werden können: Datenwelten, in denen jeder einzelne reale Baum mit seinen Eigenschaften wie Höhe, Sorte und Stammumfang, und den konkreten Wuchsbedingungen an seinem Standort erfasst ist. Diese „Virtuellen Wälder“ können mit 3D-Projektionen täuschend echt dargestellt werden. Wichtiger als diese eindrucksvolle Darstellungsform ist jedoch, dass die Daten auch auf jedem modernen PC eingesehen und genutzt werden können.

„Im Virtuellen Wald wird das Wissen über Zusammenhänge in realen Wäldern zusammengetragen. Mit diesem Wissen können wir virtuelle Zeitreisen unternehmen: etwa vorausberechnen, wie ein Waldstück in 20 bis 30 Jahren gewachsen sein wird und was passiert, wenn wir heute bestimmte Bäume an konkreten Stellen fällen oder pflanzen“, erklärt Prof. Rossmann. Neben der Unterstützung der Forst- und Holzwirtschaft kann der Virtuelle Wald so auch helfen Biomassepotenziale des Waldes nachhaltig zu nutzen, die Natur und das Landschaftsbild zu schützen oder berechnen, welchen Beitrag Wälder zur Abmilderung des Klimawandels liefern. Das Forschungsprojekt wird vom Land NRW und der Europäischen Union finanziert. Für fachspezifische Fragestellungen arbeiten die RIF-Experten mit Fachleuten von der RWTH Aachen, der TU München und der TU Dortmund zusammen.

Auf internationalen Fachmessen konnte RIF schon mehrfach demonstrieren, wie mit diesen Informationen die Arbeitsprozesse im Wald unterstützt werden können. So können Förster, die mit speziellen Notebooks im Wald unterwegs sind, sich gezielt zu auffälligen Baumbeständen leiten lassen, Zustandsbeschreibungen wie Schädlingsbefall oder Krankheiten direkt vor Ort aufnehmen und für weitere Planungen vermerken. Erntemaschinen, ausgestattet mit Laserscannern, können gezielt bis wenige Zentimeter vor einen bestimmten Baum gelenkt werden. Auch kann jeder gefällte Baum direkt seinem Besitzer gutgeschrieben werden. So eröffnet das Projekt auch den vielen Kleinstprivatwaldbesitzer in Nordhein-Westfalen, für die sich eine separate Bewirtschaftung kaum lohnt, neue Bewirtschaftungsmöglichkeiten.

Zum Auftakt des internationalen Jahres der Wälder 2011 am 21. März 2011 wurde in der Fernsehsendung NANO ausführlich über den virtuellen Wald  und seine Beiträge zu den ökologischen und ökonomischen Zielen berichtet.  Den kompletten Beitrag können Sie in der 3Sat Mediathek ansehen.

2010

RIF auf der INTERFORST 2010

Presseinfo vom 16. Juli 2010: Der Virtuelle Wald wird dichter: Automatisierte Inventur für das „Holzlager Forst“. Neues Forschungsprojekt in Nordrhein-Westfalen soll großräumige Waldinventuren weitgehend automatisieren - Prozesskettenoptimierung von der Pflanzung bis zur Ernte.

Presseinfo-VirtuellerWald-INTERFORST.pdf

2009

"Virtueller Wald" auf der LIGNA in Hannover

Presseinfo vom 15. Mai 2009: “Virtueller Wald“ ist eine zentrale Messeneuheit auf der globalen Leitmesse für Wald und Holz - Neues Softwaresystem verbessert Waldinventuren, navigiert Harvester und rechnet „baumscharf“ ab.

Presseinfo-VirtuellerWald-LIGNA.pdf

2008

KWF-Tagung in Schmallenberg (NRW)

"Virtueller Wald steigert Produktivität"

Presseinfo vom 10. Juni 2008: Der “Virtuelle Wald“ steigert die Produktivität in der Forstwirtschaft von der Pflanzung bis zur Holzernte - KWF-Tagung zeigt Vorteile der neuen Datenbasis für die NRW-Forstwirtschaft im Wald von Schmallenberg.

Presseinfo-VirtuellerWald-Schmallenberg.pdf

2007

Virtueller Wald

Presseinfo vom 07. Mai 2007: Umweltminister Uhlenberg eröffnet in Dortmund den Virtuellen Wald - Neue Datenbasis für die NRW-Forstwirtschaft wird bei RIF mit Robotik-Methoden aus Luftbildern erzeugt.

Presseinfo-VirtuellerWald.pdf